Projekt “Ukrainische Frauen- analog und digital dabei”

Radioprojekt “Stimmen der Ukraine” und die Webseite “Das sind wir – Buch der Geschichte(n) von Ukrainer:innen”

Im Projekt “Ukrainische Frauen- analog und digital dabei” geht darum, dass sich geflüchtete Frauen mit Erfahrungen, Kompetenzen und Ideen über eine “Mediengruppe” sichtbar und hörbar machen. Durch aufeinander aufbauende Qualifizierungspakete erwerben sie u. a. Kenntnisse in digitaler Text- und Bildbearbeitung, Öffentlichkeitsarbeit, Gesprächsführung, Veranstaltungsorganisation und Projektmanagement. Eigene Beiträge, wie eine Website und Radiopodcasts bei Radio Free FM, geben den Ukrainerinnen eine Stimme in der Öffentlichkeit und ermöglichen interkulturellen Austausch mit der lokalen Bevölkerung. Gleichzeitig stärken die Teilnehmerinnen ihre Fähigkeiten für eine spätere berufliche Tätigkeit. Das Projekt startete im Herbst 2024 mit vorbereitenden Workshops und läuft bis Herbst 2025. Neben dem ILEU-Team wirken ehrenamtliche Unterstützer:innen sowie deutsche und ukrainische Expert:innen mit.

Zum Projekt gehören:

  • eine monatlich stattfindende, redaktionell selbst gestaltete Radiosendung beim Radio FreeFM
  • eine prozesshaft selbst gestaltete Webseite mit dem Titel “Buch der Geschichte(n) von UkrainerInnen, wo diese Inhalte vertieft werden. Sprachen sind Deutsch und Ukrainisch.
  • Hinzu kommen Workshops und Fortbildungen mit inhaltliche, redaktionellen und technischen Schwerpunkten (Schulungen für das Radioteam, Medienwerkstatt Dezember 2024, Schreibworkshops, Qualifizierungen für WordPress und anderes mehr)

Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe, Selbstorganisation und individuelle Weiterentwicklung durch praxisorientierte Qualifizierung zu fördern. Im Rahmen der Ukrainehilfe „Zusammen in Ulm“ und unter Anleitung des ILEU-Teams erarbeiten die Teilnehmerinnen Inhalte zu gesellschaftlich relevanten Themen – analog und digital.

 

Projektverlauf

Im Herbst 2023 organisierte die Ukrainehilfe ILEU „Zusammen in Ulm“ einen Wochenend-Workshop unter dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe”: Ukrainische Geflüchtete entwickelten dort Ideen zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland. Ein besonders häufig geäußerter Wunsch war es, Einheimischen von den eigenen Erfahrungen zu berichten – über das Ankommen in Deutschland ebenso wie über die Ukraine, ihre Kultur und Geschichte.

Aus dieser Initiative entstanden:

  • das Projekt „IDSU – Integration durch Selbsthilfe von Ukrainer:innen“,
  • die Radiogruppe „Stimme der Ukraine“

  • die Idee einer virtuellen „Geschichtensammlung“ auf der Webseite „Buch der Geschichte(n) von Ukrainer:innen“.